Neue Studie: Wegen höherer Kosten fallen Verbraucher eher auf Betrug herein

Die meisten Menschen werden nicht betrogen, weil sie Warnsignale ignorieren.

Sie fallen auf Betrug herein, weil sie diese Warnsignale wegerklären.

Sie sagen sich zum Beispiel: „Die Website sieht zwar etwas seltsam aus, aber das Angebot ist unglaublich.“ oder „Die SMS kommt unerwartet, aber ich warte bereits auf ein Paket.“ oder „Den Verkäufer kenne ich nicht, aber der Rabatt ist einfach unschlagbar.“

Genau das macht große Shopping-Events so lukrativ für Betrüger.

Eine neue Studie von McAfee legt nahe, dass der wirtschaftliche Druck dieses Problem möglicherweise zusätzlich verschärft. 32 % der Verbraucher geben an, dass sie einem günstigeren Angebot vertrauen würden, ohne es zu überprüfen. Mit anderen Worten: Angesichts steigender Kosten sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Käufer ein unglaublich günstiges Angebot hinterfragen, bei dem es sich möglicherweise um einen Betrugsversuch handelt.

Abhishek Karnik, Leiter der Bedrohungsforschung bei McAfee, erklärt: „Jeder, der schon einmal auf Betrug hereingefallen ist, war davon überzeugt, Betrugsversuche sofort erkennen zu können.“

„Betrüger setzen auf genau dieses Vertrauen“, ergänzt er. „Tools wie die McAfee-Betrugserkennung sind speziell für solche Momente gedacht: Sie weisen in Echtzeit auf verdächtige Links, Nachrichten und Angebote hin, bevor eine in Sekundenschnelle getroffene Entscheidung zu einem kostspieligen Fehler wird.“

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Neue Studie von McAfee beleuchtet die Kosten der Schnäppchenjagd

Obwohl die meisten Käufer glauben, dass sie einen Betrugsversuch erkennen können, deuten neue Untersuchungen von McAfee darauf hin, dass die tatsächlichen Verhaltensweisen das Risiko in Wirklichkeit erhöhen.

Steigende Preise führen zu riskanteren Kaufentscheidungen

Der wirtschaftliche Druck verändert das Online-Einkaufsverhalten der Menschen.

McAfee hat Folgendes festgestellt:

  • 69 % der Verbraucher suchen beim Online-Einkauf nach dem günstigsten Angebot.
  • 56 % verbringen mehr Zeit mit der Suche nach Schnäppchen.
  • 32 % würden einem günstigeren Angebot vertrauen, ohne es zuvor zu überprüfen.
  • 17 % würden auf eine Überprüfung des Verkäufers verzichten, wenn das Angebot besonders verlockend erscheint.
  • 37 % ziehen unbekannte Anbieter aufgrund niedrigerer Preise eher in Betracht.
  • 18 % fühlen sich unter Druck gesetzt, schnell zu handeln, bevor Angebote verfallen.

Dieselben Verhaltensweisen, die Käufern bei der Schnäppchensuche helfen, können sie auch anfälliger für Betrug machen.

„Die Daten zeigen, dass der wirtschaftliche Druck den Betrügern einen Teil der Arbeit abnimmt“, sagt Karnik. „Wenn Verbraucher innerlich darauf vorbereitet sind, schnell zu handeln und den Preis über die Authentizität zu stellen, lassen sie sich weitaus leichter zu einem unüberlegten Klick oder einem betrügerischen Kauf verleiten.“

 

Betrügerische Online-Shopping-Angebote kosten bereits bares Geld

Die finanziellen Auswirkungen sind erheblich:

  • 33 % geben an, durch Betrug beim Online-Shopping Geld verloren zu haben
  • 62 % der Opfer verloren mehr als 100 Euro
  • 9 % verloren zwischen 100 und 499 Euro
  • 5 % verloren 500 Euro oder mehr
  • 55 % haben ihr Geld nicht mehr zurückerhalten

5 financial realities of online shopping scams infographic

KI erschwert das Erkennen betrügerischer Shopping-Angebote

Verbraucher bemerken immer stärker, dass künstliche Intelligenz die Betrugslandschaft verändert.

Die Studie von McAfee zeigt Folgendes:

  • 61 % der deutschen Verbraucher sind der Meinung, dass KI-generierte Inhalte die Erkennung betrügerischer Shopping-Angebote erschweren.
  • Drei Viertel sind bereits auf Shopping-Angebote gestoßen, die sie für verdächtig oder KI-generiert hielten.

„Die Anhaltspunkte, auf die Verbraucher sich in der Vergangenheit verlassen konnten – schlechte Grammatik, Bilder von schlechter Qualität und offensichtlich unpassendes Branding – funktionieren nicht mehr zuverlässig“, betont Karnik. „Künstliche Intelligenz hat die Produktionskosten für überzeugende Fälschungen auf nahezu null gesenkt.“

Betrüger erstellen dabei nicht nur gefälschte Websites.

„KI wird dazu genutzt, um gefälschte Bewertungsbereiche und Nachrichten zu erstellen, die große Einzelhändler nachahmen – einschließlich realistischer Logos und glaubwürdiger URLs“, sagt Karnik. „Wenn Sie online einkaufen, müssen Sie Ihre Erwartungen an diese neue KI-Realität anpassen.“

Was sind die häufigsten Online-Shopping-Betrugstaktiken während großer Verkaufsaktionen? 

Betrüger nutzen das Interesse der Verbraucher aus.

In Zeiten, wenn Millionen von Menschen gleichzeitig nach Schnäppchen suchen, erstellen Betrüger gefälschte Websites, geben sich als Händler und Lieferdienste aus und nutzen das Gefühl der Dringlichkeit, damit Käufer ohne Nachdenken handeln.

Dies sind einige der häufigsten Betrugstaktiken bei großen Verkaufsaktionen sowie die Warnsignale, auf die Verbraucher achten sollten:

Betrugsart Wie funktioniert sie? Warnsignale
Gefälschte Shopping-Websites Betrügerische Websites ahmen echte Händler nach und verschwinden, nachdem sie Zahlungen entgegengenommen haben. Preise, die deutlich unter denen der Konkurrenz liegen, wenige Informationen zum Unternehmen, neu eingerichtete Websites
Gefälschte Anzeigen in sozialen Medien In Anzeigen werden Produkte beworben, die entweder nie geliefert werden oder gefälscht sind. Unglaublich hohe Rabatte, wenige Bewertungen, unbekannte Marken
Betrügerische Lieferbenachrichtigungen Gefälschten Paketbenachrichtigungen behaupten, dass es ein Problem mit der Lieferung gibt. Unerwartete SMS, verdächtige Links, Zahlungsaufforderungen
Betrüger, die sich als Händler ausgeben Nachrichten, in denen behauptet wird, dass es ein Problem mit Ihrem Konto oder Ihrer Bestellung gibt. Formulierungen, die Zeitdruck suggerieren, Anmeldeaufforderungen, unbekannte Absenderadressen
Betrügerische QR-Codes QR-Codes leiten Käufer auf betrügerische Websites weiter. Codes auf Flyern, Plakaten, Verpackungen oder an öffentlichen Orten
Brushing-Betrug Ihnen werden Pakete mit Waren geliefert, die Sie nicht bestellt haben. Artikel, die Sie nie bestellt haben, Aufforderungen, Codes zu scannen oder Bewertungen abzugeben
Vorgetäuschte Rückrufaktionen In Nachrichten wird behauptet, dass ein kürzlich getätigter Kauf zurückgerufen wurde. Zahlungsaufforderungen, Aufforderungen zur Preisgabe von Zugangsdaten oder persönlichen Daten

Laut einer Studie von McAfee berichten Verbraucher, dass sie während großer Verkaufsaktionen am häufigsten mit gefälschten Versand- und Lieferbenachrichtigungen, Betrügern, die sich als Händler ausgeben, Kontobenachrichtigungen und verdächtigen Rabattangeboten konfrontiert werden.

So hilft Ihnen McAfee

Bei McAfee+ Premium greifen mehrere Schutzebenen, bevor Schaden entsteht:

  • Die Betrugserkennung warnt Sie vor verdächtigen SMS, E-Mails, Links, QR-Codes und sogar Deepfake-Videos, bevor Sie darauf reagieren.
  • Secure VPN schützt Ihre Daten, vor allem in öffentlichen WLANs.
  • Der Web-Schutz blockiert riskante Websites, selbst wenn Sie versehentlich darauf klicken.
  • Der Kennwort-Manager hilft Ihnen beim Erstellen individueller und sicherer Kennwörter und speichert sowie verwaltet diese auch für Sie.
  • Die Gerätesicherheit erkennt schädliche Apps oder Downloads.
  • Die Identitätsüberwachung benachrichtigt Sie, wenn Ihre persönlichen Daten an Orten auftauchen, an denen sie nichts zu suchen haben, damit Sie umgehend handeln können.
  • Mit Personal Data Cleanup können Sie Ihre Daten von Websites entfernen lassen, die diese verkaufen.
  • Online Account Cleanup hilft Ihnen beim Löschen Ihrer alten, vergessenen Konten im Internet.
  • Mit dem Social Privacy Manager können Sie Ihre Datenschutzeinstellungen für Ihre Social-Media-Konten mit nur wenigen Klicks überwachen und ändern.

Zusammen helfen Ihnen diese Schutzmaßnahmen bei der Abwehr der vielseitigen Online-Risiken, denen Menschen heute täglich ausgesetzt sind.

Klicken Sie außerdem hier, um sich die zeitlich begrenzten Echtzeitschutz-Angebote von McAfee am diesjährigen Amazon Prime Day vom 23. bis 26. Juni zu sichern.

Über unsere Verbraucherumfrage

McAfee hat im Mai 2026 insgesamt 5.000 Erwachsene aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Japan befragt, davon 1.000 Erwachsene aus Deutschland. Der Schwerpunkt der Umfrage lag auf der Kaufabsicht, dem Bewusstsein für Betrugsversuche und dem Kaufverhalten.

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